Case Manager & Partner News
  Das Nachrichtenmagazin für Kunden und Partner der Z & B Gruppe
September/Oktober 2008
Editorial
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Patrick Zufferey,
Partner & Mitglied der Geschäftsleitung der Buchmann & Partner AG. Er arbeitet im Bereich der Wiedereingliederung..
Ein Tag im Leben von
Relationale Datenbank
Mach mal Pause!
zum Schmunzeln...
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Ein Tag im Leben von (T.R.) ..." handelt in dieser Ausgabe von einem jungen Mann, welcher an Epilepsie leidet.

In der Schweiz sind rund 70'000 Menschen betroffen, davon etwa 15'000 Kinder. Rund zwei Drittel können medikamentös behandelt werden. Bei einem Drittel bleibt die Epilepsie schwer behandelbar.

Epilepsie gehört zu den Gesundheitsstörungen, denen in der Öffentlichkeit mit einer Vielzahl falscher Vorstellungen und Vorurteilen begegnet wird.

Einige richtige Aussagen zu Epilepsie sind:

  • Epileptische Anfälle sind nicht immer dramatisch und mit Verkrampfungen und Zuckungen verbunden, sondern können kaum merklich ablaufen, zum Beispiel kurze Absenzen, kurze Missempfindungen etc.
  • Die überwiegende Mehrzahl der Menschen mit Epilepsien ist nicht geistig behindert.
  • Epilepsie ist keine Geisteskrankheit (psychiatrische Krankheit), sondern eine neurologische Krankheit.
  • Mehr als 90 Prozent aller Epilepsien sind nicht erblich.
  • Menschen mit Epilepsie unterscheiden sich in ihrer Wesensart wie andere Menschen, es gibt keine typischen Wesenseigenschaften wie zum Beispiel eine besonders hohe Intelligenz. (entnommen aus der Website der schweizerischen Liga gegen Epilepsie)

T.R. hat bei uns während 3 Monaten ein Arbeitstraining absolviert. Durch intensive Betreuung und Coaching haben wir – trotz der erschwerenden, gesundheitlichen Ausgangslage – mit ihm zusammen eine neue Arbeitsstelle gefunden. Wir wünschen ihm an seinem neuen Arbeitsplatz viel Erfolg!

Rolf Buchmann, Patrick Zufferey, Ramon Carbonell


 


„Chönt Si das nid ä chli liesliger mache?“...

Ich sitze im Schnellzug nach Zürich. MP3-Player in der Tasche und „Heavy Metal“ in den Ohren. Die Frau hat recht, ich dreh den Sound runter. Der Zug fährt im HB ein. Ich bin unterwegs zu Buchmann und Partner, da haben sie für mich einen Arbeitsplatz eingerichtet. Dienstags und donnerstags beschäftige ich mich dort intensiv mit der Stellensuche. Einen Job zu haben ist nicht schwer, einen zu finden dagegen sehr. Als Epileptiker erst recht.

Bei meiner Geburt und die ersten Tage danach bekam ich zu wenig Sauerstoff. Dadurch vernarbte sich meine rechte Gehirnhälfte. Doch erst mit siebzehn Jahren machte sich das bemerkbar: Ich erlitt meinen ersten epileptischen Anfall -  mitten in einem Zürcher Warenhaus.

Seitdem habe ich einen Anfall etwa 1 Mal pro Monat. Wenn ich Stress habe, sind die Abstände noch kürzer.  Morgens, beim Aufstehen, merke ich manchmal, dass etwas nicht stimmt, doch verhindern kann ich einen Anfall nicht.

Mein Gehirn wurde auf jede mögliche Art von Spezialisten untersucht und ich schlucke täglich 3 verschiedene Medikamente. Es gibt viele Vorurteile, denen Epileptiker unterworfen sind. Man kann leider heute noch wenig gegen die Krankheit machen. Auch mit Therapien nicht.
 
Trotz meiner Behinderung bekomme ich keine IV-Rente. Gelernt habe ich ursprünglich Tiefbauzeichner. Die Lehre musste ich aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Dann habe ich eine Lehre als Fotograf begonnen. Heute habe ich einen Lehrabschluss als digitaler Fotograf. Die Prüfung habe ich in Wien abgelegt und habe ein Diplom, das in allen EU-Staaten und der Schweiz anerkannt wird.

Doch dann geschah ein Unfall. Vor 3 Jahren stürzte ich bei einem Epi-Anfall so unglücklich, dass ich mir das Schultergelenk brach. Seitdem „kugelt“ mir die Schulter mehrmals am Tag aus. Ich renke sie dann unter starken Schmerzen wieder ein. Operieren kann man nicht: Das Risiko einer Vollnarkose ist wegen der Epilepsie zu gross.

Wegen meiner kaputten Schulter ist es schwierig, als Fotograf zu arbeiten. Deshalb suche ich auch in ganz anderen Bereichen. Ich lese die Tageszeitungen aus der Ostschweiz, wo ich wohne, suche im Internet und bewerbe mich jede Woche bei mehreren Betrieben. Buchmann und Partner unterstützt mich da voll. Zusammen mit Patrick Zufferey habe ich mich auch schon bei mehreren Betrieben vorgestellt. Bis heute leider ohne Erfolg.

Schon von Klein auf habe ich leidenschaftlich gerne gezeichnet, gemalt und auch gesprayt. Bis ich die japanischen Comics entdeckte, die Mangas. Sie haben meinen heutigen Stil stark beeinflusst. Ich möchte meine Bilder bald einmal ausstellen und male fast jeden Tag.

Bei Buchmann & Partner arbeite ich in der Regel bis in den frühen Nachmittag, je nachdem, wie ich mich gesundheitlich fühle. Auf dem Heimweg schaue ich oft bei einem Comics-Laden rein, um mich zu inspirieren.

Ich wohne bei meinen Eltern und meinen zwei Katzen, die ich sehr mag. Zuhause mache ich oft 3 Mal pro Woche mein „Workout“, das beinhaltet ein Bauchmuskel­training, Hanteltraining und den Hometrainer. Mit sichtbarem Erfolg: Ich stärke nicht nur meine Muskeln, sondern habe im letzten Jahr auch mehrere Kilos abgenommen.

Abends überrasche ich meine Freundin oft mit feinem chinesischem Essen. Ich koche leidenschaftlich gern. Dann spielen wir manchmal zu zweit oder mit Freunden Poker.


Ich bin froh, dass ich bei Buchmann und Partner ein Arbeitstraining machen kann. Ich schätze den geregelten Tagesablauf und komme so auch unter die Leute. Mit Malen allein würde ich verrückt werden.

Diesen Bericht als PDF herunterladen

In unsere Geschäftpolitikgrundsätzen stehen folgende Maximen:

…….. .Ebenso orientieren wir uns stets neu, da die Gesetzgebung und die
firmenspezifischen Problemstellungen in der Zeit einem dauernden Wandel unterworfen sind.

Wir beobachten kontinuierlich den Markt, vor allem auch unsere Mitbewerber, die wir ernst nehmen, uns von diesen aber in wesentlichen Bereichen bewusst abgrenzen. Einzigartigkeit ist das Ziel.

Wir garantieren, dass unsere Dienstleistung die finanziellen Aufwendungen rechtfertigt und den grössten Nutzen für den Kunden und Klienten generiert.

Auf dem Hintergrund dieser Qualitätsgrundsätze streben wir an, unsere Verwaltung und die administrativen Abläufe permanent zu modulieren, auf einen zeitgemässen Stand zu bringen. Das führt konsequent zu effektvollen Vereinfachungen, andererseits auch zu verbesserter Vernetzung der internen und externen Informationen, Komplexes wird also vereinheitlicht, die Übersicht und die Methoden standardisiert.

So haben wir in den vergangenen Monaten eine relationale Datenbank aufgebaut, die von der Verwaltung der Kandidateninformationen, der Registrierung, sowie der Verknüpfung und der Protokollierung der Beratungsverläufe bis hin zur Korrespondenz und Rechnungsstellung, schliesslich in die Buchhaltung und in die diversifizierte Statistik hinein greifen.

Dieses Instrument hat, nebst den Rationalisierungseffekten in den rein internen Informationssystemen, auch viele operationelle Abläufe beeinflusst und wirkt sich schliesslich auf die Prozessabwicklung und dann in näherer Zukunft auch auf die Kosten zugunsten unserer Auftraggeber aus.

Wir sind daher in der Lage, alle Prozessschritte systematisch zu vereinheitlichen, die Kostenkontrolle vollumfänglich im System zu führen, so dass wir Sie jederzeit über den Kostenverlauf eines jeden Kienten/Patienten ins Bild setzen können.

Eine Folge der Neuerung ist ausserdem, dass wir in der Lage sind, Termine im Prozess wesentlich zu verkürzen. So ist es uns möglich, nach der Fallanmeldung und dem Clearing/Intake die Berichterstattung zu beschleunigen und somit den Beginn der aktiven Stellensuche zu beschleunigen. Das dürfte auch für die  Klienten von Nutzen sein und meist einem Bedürfnis entsprechen.

Um der Konzentration der Abläufe gerecht werden zu können, ist es für uns entscheidend, dass wir mit der Fallanmeldung gleichzeitig die wichtigsten medizinischen Unterlagen und Informationen, wie auch das Formular „Vereinbarung“ (Aufhebung der Schweigepflicht etc., möglichst mit Ihrer Unterschrift versehen) von Ihnen vor der Durchführung des Moduls Clearing/Intake erhalten.

Mit dem neu gestalteten, fallübersichtlichen Claring/Intake-Bericht erhalten Sie die Beurteilung der Sachlage sowie den Massnahmenvorschlag in konzentrierter schriftlicher Kurzform
In Zukunft ist die Erteilung zur Kostengutsprache auch telefonisch, via Fax oder E-mail möglich. Der Ablauf bringt so auch für Sie Vereinfachungen.
Fragen, vielleicht auch Anregungen zum Inhalt der neuen Formulare nehmen wir gerne entgegen und berücksichtigen sie bei der Weiterentwicklung/Verfeinerung.

Bezüglich wirksamer Kostenfolgen aus dieser Neuerung werden wir in den nächsten Tagen mit den verantwortlichen Case/Caremanagementleitungen Termine vereinbaren.

Wir bedanken uns für Ihr stetes Vertrauen in unsere Zusammenarbeit und hoffen weiterhin, erfolgreich für Sie da sein zu können.

Rolf Buchmann, Patrick Zufferey, Ramon Carbonell

Zürich, 26. 09. 2008

Hier können Sie Musterbeispiele der neuen Dokumente als PDF-Dateien herunterladen:

Muster eines Clearing/Intake-Berichtes

 


Mahjong

Heute möchte ich Ihnen ein ganz besonderes Computerspiel vorstellen, das von Jung und Alt auf der ganzen Welt mit Begeisterung gespielt wird. Apropos alt: Meine Mutter, Alter 93, spielt es jeden Abend an Ihrem PC kurz vor dem Einschlafen...

Zum Spiel: Mahjong (Mah-Jongg, auch Mahjongg oder Mahjong) ist ein altes chinesisches Brettspiel. Es kombiniert viele Aspekte wie z.B. Strategie, Können, Erinnerungsvermögen und Intuition. Die für den Computer adaptierte Fassung ist relativ leicht und ohne grosse Erklärungen zu spielen. Probieren Sie's aus!

My Mahjong herunterladen

 

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.

Wenn Sie viel Geld haben, dann können Sie spekulieren; wenn Sie wenig haben, dürfen Sie nicht spekulieren, wenn Sie keines haben, müssen Sie spekulieren.

André Kostolany (1906-99), US-amerikanischer Finanzexperte

 

 

Die Eule und der Igel

In einem Baum da lebt 'ne Eule.
Eines Abends fällt sie und kriegt 'ne Beule.
Da kommt ein Igel schnell vorbei.
Zur Hilfe versucht er allerlei.

Doch die Beule wird nicht kleiner.
Ganz im Gegenteil, sie wird immer steiler!
Dem Igel tut die Eule schrecklich leid.
Was kann er bloss tun, in seinem Stachelkleid?

Da fällt ihm plötzlich ein,
was die Lösung hier mag sein.
Er hat doch mal so was gelesen,
Akupunktur, das war’s gewesen.

Geschwind nimmt er zwei drei Stacheln in die Hand
Und steckt sie unsanft in des Beulenfusses Rand.
Es ist ein erfolg, die Beule schwindet!
Und auch die Eule sich nun schmerzhaft windet.

Doch das Ganze ist schon bald zu Ende
Die Geschichte nimmt 'ne gute Wende.
Die Eule schuldet dem Igel grossen Dank,
und singt solang bis er in des Schlafes Träume sank.

Andrea C. (17 Jahre)

 

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Parlament

Die Bundesversammlung - Das Schweizer Parlament

5. IV-Revision

05.052 5. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung

Die stark ansteigenden Taggeld- und Rentenkosten haben die Suva veranlasst, rasch und konsequent Gegensteuer zu geben.
Ein Internetportal für behinderte Menschen soll zielgruppenrelevante Themen bündeln und den Betroffenen aus einer Quelle zur Verfügung stellen. Die Informationsplattform MyHandicap.com möchte in Zukunft den zentralen Anlaufpunkt für alle Themen im Zusammenhang mit Behinderungen darstellen.
BSV, Bundesamt für Sozialversicherung: Auf dieser Seite finden Sie laufend aktuelle Informationen zum Thema Invalidenversicherung.
Die Invalidenversicherung oder kurz: die IV, ist ein wichtiges Element unseres Systems der Sozialen Sicherheit. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftlichen Folgen einer gesundheitlich bedingten Einschränkung der Erwerbsfähigkeit zu vermindern oder zu beseitigen.
Praxisbezogene Kenntnisse des Sozialversicherungs- und Koordinationsrechts sind bei der Bearbeitung komplexer Leistungsfälle ein strategischer Erfolgsfaktor. Dieses Wissen ist ein entscheidendes Element für ein koordiniertes Case Management. Koordination Schweiz unterstützt Sie online und kostenlos, gezielt und effizient bei dieser Aufgabe.
Hier finden Sie alle Informationen über das Nationale Forschungsprogramm 45 «Probleme des Sozialstaates Schweiz». Das NFP 45 umfasst 35 Projekte in 4 thematischen Modulen.
Eine neue Existenz aufbauen
Äusserst wichtig ist für Querschnittgelähmte die Wiedereingliederung in ein erfüllendes Arbeitsleben. Das Institut für Berufsfindung bietet in diesem Bereich effektive und zukunftsorientierte Hilfe durch eine Fülle spezifischer Dienstleistungen unter Aufsicht von Fachexperten an.
AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz ist der Dachverband der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen in unserem Land. AGILE zählt über 40 Mitgliedverbände. Diese vertreten ihrerseits rund 53'000 Menschen mit einer Behinderung.
Depri.ch - Das Forum zum Thema Depression
Depri.ch richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte und möchte als Wissensdrehscheibe und Austauschplatz zu einer höheren Transparenz und Akzeptanz in der Behandlung und Erkennung von Depressionen beitragen und für die Betroffenen eine Hilfe sein.
In den letzten 15 Jahren hat die Zahl der IV-Renten wegen psychisch bedingter Invalidität weit überproportional zugenommen. Im Jahr 2000 bezogen 60 740 Personen, die aus psychischen Gründen arbeitsunfähig waren, eine IV-Rente. Das entspricht einer Verdreifachung ihrer Zahl seit 1986. Am Rententotal, das auch die Unfälle miterfasst, machen die Renten aus psychischen Gründen heute 30 Prozent aus.

Die Schweizerische Liga gegen Epilepsie (Epilepsie-Liga) ist eine gesamtschweizerisch tätige Fachorganisation und zugleich Schweizer Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie (International League Against Epilepsy ILAE).

Die Epilepsie-Liga forscht, hilft und informiert. Ihr Ziel ist es, den Alltag von Epilepsie-Betroffenen und deren Situation in der Gesellschaft nachhaltig zu verbessern.

Buchmann
Stellen für Menschen mit einer Behinderung
Als Dienstleister im Bereich der Personalberatung und Stellenvermittlung mit einer über 20.jährigen Erfahrung sind wir in der Lage, auch Stellen für behinderte Personen zu finden und zu vermitteln. Durch unsere vielfältigen Kontakte zu unseren Kunden (Grossfirmen und KMU in der Industrie, im Handel und im Dienstleistungsbereich) können wir mithelfen, Ihren Klienten eine Perspektive zu bieten und Kosten zu sparen. Mehr Infos: www.wiedereingliederung.ch

Redaktion der Case Manager & Partner News: Rolf Buchmann, Ramón Carbonell, Patrick Zufferey
Gestaltung: Sibylle Menzi / Ari Canonica (can-can.ch)